Lungenentlastung durch Ventile

An aktuell ca. 40 Kliniken in Deutschland wurde mit der Ventiltherapie ein neues Verfahren zur Behebung der Luftnot bei Patienten mit Lungenemphysem oder COPD eingeführt. In einigen Kliniken befindet sich das Verfahren noch in der Einführungsphase, andere, wie die Charite Berlin, bieten bereits eine regelmäßige Fachsprechstunde an.

Ventiletherapie bei Lungenemphysem und COPD

Ventiletherapie bei Lungenemphysem und COPD, Quelle: http://infektiologie.charite.de/ventiltherapie.shtml

Bei dem Verfahren werden über einen Minimalinvasiven Eingriff mittels eines Bronchoskops über Mund oder Nase fingernagelkleine Ventile in die betroffenen Lungengebiete eingesetzt, d.h. in Areale, die nicht mehr funktionieren. Durch die Ventile schwellen die Lungenbereiche ab und blähen sich nicht mehr auf, womit dem gesunden Lungengewebe mehr Raum verschaft wird und es zu einer deutlichen Entlastung der Atembelastung der Patienten kommt. Die gesamte Prozedur  erfolgt in ca. 20 Minuten.

In dem Beitrag finden Sie auch ein erläuterndes Video, dass dank der Charite, Berlin auf Youtube (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung COPD – Therapie mit endobronchialen Ventilen) bereitgestellt wurde.

Hier finden Sie weitere Berichte über die aktuelle Einführungen an deutschen Kliniken:

Angermünder Krankenhaus

Katholisches Klinikum Mainz

Informationen zur Ventilsprechstunde der Charite, Berlin